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Kein deutscher Star ist so gründlich erforscht worden wie Marlene Dietrich. Paradoxerweise gibt es über keinen anderen deutschen Star so viele fehlerhafte Artikel und Bücher. Manchmal sind sogar die Korrekturen fehlerhafter als das, was korrigiert werden sollte: In Joseph Vilsmaiers MARLENE (2000) zum Beispiel trifft die Titelheldin während ihrer Truppenbetreuung auf verwundete deutsche Kriegsgefangene, von denen einer (Kai Scheve) dank ihrer bloßen Gegenwart mit einem Lächeln auf den Lippen stirbt. Ein namhafter deutscher Filmkritiker regte sich über diese Szene auf und fand es infam, dass Vilsmaier der Antifaschistin Marlene Dietrich eine versöhnliche Begegnung mit Wehrmachtsangehörigen anzudichten wagte. Dummerweise stammt diese Geschichte - ob sie nun stimmt oder nicht, sei dahingestellt - von Marlene Dietrich selbst. Sie hatte sie 1944 dem Journalisten Leo Lerman erzählt, der für das Magazin »Vogue« schrieb. Wer will das schon wissen? Die Zeitzeugin Marlene Dietrich ist unerwünscht. Nachgeborene, die sie aus den unterschiedlichsten Gründen für sich vereinnahmen, interessieren sich nicht für Fakten, sie wollen an einer Legende basteln.
Der Gipfel der Peinlichkeit ist die Beschreibung von Dietrichs Deutschlandtournee im Jahr 1960. Ein ganzes Volk habe sich damals gegen sie erhoben, wird immer wieder geschrieben; Lynchstimmung habe bestanden, und der ganze Empfang sei so unwürdig gewesen, dass sich der Berliner Senat kürzlich für ihn entschuldigt hat. Was wieder einmal die Inkompetenz des Senats beweist. Marlene Dietrich selbst beschreibt das Gastspiel in ihren Memoiren ganz anders. Trotz einiger hässlicher Artikel und Bombendrohungen »fand sich jedesmal noch eine recht stattliche Gemeinde ein, und in einigen Städten, zum Beispiel in Berlin, war der Jubel geradezu überwältigend« (»Nehmt nur mein Leben ...«, S. 278). Von den Menschen, die ihr damals im Titania-Palast zugejubelt haben, dürften einige noch leben, aber kein Reporter sucht sie auf. Weil die guten Deutschen von heute einen Grund brauchen, auf die schlechten Deutschen von gestern herabzublicken, lügen sie den Berlin-Triumph von 1960 einfach in eine Debakel um. Besonders ärgerlich: Die Fans von 1960 haben horrende Eintrittspreise gezahlt, um ihre Marlene sehen zu können. Heute lassen sich opportunistische Journalisten dafür bezahlen, um die Existenz dieser opferbereiten Fans zu leugnen.
Obwohl sie kurz vor ihrem Tod noch gegen derartige Vereinnahmungen gerichtlich vorgegangen ist, wurde Marlene Dietrich nach der Wiedervereinigung zur Ikone des deutschen Selbsthasses. Belege für ihre versöhnliche Haltung werden nach wie vor nur ungern zitiert; eine seltene Ausnahme ist ein Interview des Wochenmagazins »Die Zeit« mit Dietrichs letztem Koch in Paris, Markus Auer (»Was die Dietrich noch sagen wollte«, 29. November 2001): »Sie hatte Angst vor der Stimmung, die ihr in Deutschland entgegenschlagen würde«, verrät Koch. »Dabei wünschte sie sich so sehr, mit den Deutschen ins Reine zu kommen. Wollte sie doch endlich allen mitteilen, das sie damals nicht aus politischen Gründen nach Amerika gegangen war, um später als Prophetin dazustehen. So nach dem Motto: ‚Seht her Leute, ick hab’s doch gleich jewusst, wo das mit den Nazis hinführt. Ick, die Marlene’. Am liebsten hätte sie das ihren Landsleuten in einer großen Talkshow erklärt. Bei Biolek zum Beispiel, den mochte sie sehr«.
Das deutsche Feuilleton hat in den letzten zehn Jahren alles getan, um aus Marlene Dietrich eine strenge Rachegöttin zu machen, die den Deutschen die Leviten liest. Dadurch wurde sie vielen Menschen unsympathisch, die bis dahin nie auf die Idee gekommen wären, sie als Vaterlandsverräterin zu beschimpfen. So mancher, der Marlene Dietrich skeptisch gegenübersteht, hat gar nichts gegen die Frau selbst, sondern nur gegen den penetranten Kult um sie, der vor Nötigungen nicht zurückschreckt. Jeden anderen Star darf man nach Belieben mögen oder nicht mögen; allein gegen Marlene Dietrich darf niemand etwas sagen, ohne als Faschist zu gelten.
Soll man sich über solche Nötigungen aufregen? Dazu besteht kein Grund. Erstens haben deutschsprachige Texte keine Chance, im Ausland gelesen zu werden. Das Feld gehört amerikanischen und britischen Journalisten, und die sehen den Fall Dietrich viel sachlicher und stützen sich auf Fakten, harte Fakten. Zweitens gibt es jetzt einen Dokumentarfilm, der den ganzen über Dietrich veröffentlichten Schrott vergessen macht: Ihr Enkel J.David Riva hat ihn gedreht, und der Film heißt MARLENE DIETRICH: HER OWN SONG. Die kosmopolitische amerikanische Perspektive ersetzt die provinzielle deutsche. Der Hauptreiz dürfte in den bislang unveröffentlichten Privataufnahmen der Diva bestehen. Sie sind wesentlich schmeichelhafter als die professionellen Aufnahmen, die es von ihr im Film und im Fernsehen gab. Die starre Maske, die sie dem Kinopublikum zunehmend entfremdete, ist bei den Hobbyaufnahmen verschwunden. Dort sieht man eine umwerfend sympathische Frau, einen guten Kumpel und nicht den antiquierten, humorlosen Vamp, der sich der Öffentlichkeit präsentiert hat.
Es werden Tagebuchaufzeichnungen, Briefe und Telegramme eingeblendet; hier ist lediglich das Fehlen einer Datierung zu bemängeln. Die Zahl der Liebhaber wird drastisch reduziert - auf den Ehemann Rudolf Sieber und auf Jean Gabin. War das nötig? Hätte man nicht wenigstens Erich Maria Remarque erwähnen können? Und dazu noch paar Liebhaberinnen wie Claire Waldoff, Mercedes de Acosta und Edith Piaf? Natürlich hat jeder Künstler ein Recht auf Privatsphäre, aber wenn Dietrich mit einem Liebhaber in der Öffentlichkeit posiert hat, dann wird sie es auch gewollt haben, dass die Beziehung öffentlich wird.
Die Funktion der Dietrich als Trendsetterin in Sachen Mode tritt in den Hintergrund, wie auch die Filmkarriere; dies allerdings wird plausibel begründet. Spätestens nach ihren erschütternden Erlebnissen an der Front empfand Marlene Dietrich den Schauspielerberuf als etwas Unseriöses, als Prostitution. Sie drehte Filme, um Geld zu verdienen, oder einem alten Freund wie Billy Wilder zuliebe. Ausführlich wird allein Stanley Kramers Justizdrama JUDGMENT AT NUREMBERG behandelt, das Dietrich vom Thema her sehr am Herzen lag. Kein anderer Film dokumentiert besser ihr kompliziertes Verhältnis zu Deutschland. 1961 gedreht, bot er ihr die letzte Rolle von Substanz und einen Partner, Spencer Tracy, der all ihre bisherigen Schauspielerkollegen haushoch überragte.
J.David Rivas Film macht deutlich, dass Marlene Dietrich keine Hellseherin war. In den zwanziger Jahren hat sie sich nicht für Politik interessiert, obwohl das eine politisch turbulente Zeit mit brutalen antisemitischen Ausschreitungen war. Die UFA, bei der sie BLAUEN ENGEL drehte, war ein deutschnationales Studio, an dem jemand wie Bertolt Brecht niemals Arbeit gefunden hätte. Erst im Ausland hat sie von Emigranten etwas über die Zustände in ihrem Heimatland erfahren. Ein wenig stand sie auch in den USA unter Rechtfertigungsdruck. Während eine exotische Schönheit wie Hedy Lamarr, geborene Kiesler, erst gar nicht als Deutsche wahrgenommen wurde, wirkte Marlene Dietrich deutscher als jeder Star des NS-Kinos.
Ihre Verbitterung im Alter lässt sich weder auf eine vermeintlich undankbare Tochter noch auf die bösen Deutschen zurückzuführen, sondern auf das Kriegstrauma. Dietrich hat zwar nicht als einzige Frau Truppen betreut, aber sie hat versucht, die Grenze zwischen Betreuerin und Betreuten aufzuheben. Sie wollte ein richtiger Soldat sein, keine Soldatenbraut. Erstmals wird in diesem Film deutlich, dass Dietrichs Männerkleidung mehr war als nur Attitüde. Sie wollte dazugehören, einer von den Jungs sein. Und wie alle Soldaten war sie nach 1945 geschädigt, gestrandet, den Mitmenschen entfremdet.
Eine wenig bekannte Episode wird in MARLENE DIETRICH: HER OWN SONG ausführlich geschildert: Im befreiten Aachen und in Stolberg wurde die Heimkehrerin bei Kriegsende überaus freundlich von den besiegten Deutschen empfangen. Die Frauen von Stolberg backten sogar einen Kuchen für sie. Dietrich schrieb später in ihren Memoiren: »Wir kamen nach Deutschland, und zu unserer großen Überraschung gab es keine Drohung, nichts, wovor man sich zu fürchten hätte. Die Leute auf den Straßen wollten mich am liebsten umarmen (...), sie hätten nicht netter sein können. Sie hießen mich willkommen, obwohl ich mich offiziell auf der anderen Seite befand« (S. 171). Warum sollten die Deutschen sie sie auch hassen? Der gewöhnliche Deutsche konnte während der Kriegsjahre keine amerikanischen Magazine abonnieren, in denen über Dietrichs Truppenbetreuung berichtet wurde. Zwar behauptet der Biograf Steven Bach 1992: »Mehr als fünfzehn Jahre Nazipropaganda gegen eine ‚Verräterin’ hinterließen eine bitteren Nachgeschmack im Kaffee« (1992, S. 361). Doch nachweisen lassen sich die fünfzehn Jahre Nazipropaganda nicht. Sollte die etwa schon 1930 begonnen haben?
Der 1960er Berlin-Besuch ist in Rivas Film vorzüglich dokumentiert. Man sieht, wie Hildegard Knef ihre Freundin am Flughafen begrüßt, wie Willy Brandt den Star im Rathaus Schöneberg empfängt, und wie einfache ältere Frauen, die sich die unbezahlbaren Eintrittskarten nicht leisten können, Marlene auf der Straße die Hand schütteln. Der Arrangeur Burt Bacharach, einer der vielen Zeitzeugen in MARLENE DIETRICH: HER OWN SONG, äußert sich begeistert über das Berlin-Gastspiel. Eine ungern zitierte Zeitzeugin sagt im US-Fernsehen vor Millionen Zuschauern: »Berlin was okay ... The audience was wonderful. The press wasn’t«. Bei dieser Zeitzeugin handelt es sich um Marlene Dietrich. Wochenschauaufnahmen zeigen, wie sie ohne Leibwächter über einen Marktplatz läuft, um sich herum lauter Frauen aus dem Volk, die keine Eier werfen, sondern voller Ehrfurcht zu ihr blicken.
Zum Ende von Rivas Film wird noch ein Ereignis beschrieben, das die deutsche Presse verschwiegen hat, weil es nicht in ihr Konzept passte. Zufällig fand Marlene Dietrichs Beerdigung 1992 in der Nähe eines Blumenmarktes statt. Der war sofort leergekauft. Vor Riva hat niemand darauf hingewiesen. Eine haarsträubende Situation: Echte Dietrich-Bewunderer geben Geld aus, um ihrem Idol zu huldigen, und Bewunderung heuchelne Journalisten kassieren Zeilengeld, um die Existenz der echten Bewunderer zu leugnen.
Rivas Film rehabilitiert ganz nebenbei auch Marlene Dietrichs Schwester Elisabeth, die von einigen Journalisten zur KZ-Aufseherin stilisiert worden ist. Tatsächlich war sie nur die Frau eines Kinobesitzers in Bergen-Belsen. Von ihren überlebenden Verwandten wird Elisabeth Dietrich als nett und hilflos beschrieben. »My sweet poor aunt« nennt sie Maria Riva, die vielgescholtene Dietrich-Tochter. Erstmals kommt Elisabeths Sohn Hans-Georg zu Wort. Seine Tante Marlene habe 1945 dafür gesorgt, dass Elisabeths Mann sein Kino weiter betreiben konnte; der Weltstar bürgte für den Schwager. Hätte sie das für einen widerwärtigen Nazi getan? Wohl kaum.
Der versöhnliche Ton von Rivas Dokumentation ist überfällig angesichts der gereizten, zickigen Texte, die es über die Diva bisher gab. Biografen von Greta Garbo oder Marilyn Monroe versuchen nicht pausenlos, andere Schauspielerinnen schlecht zu machen, so wie es einige tuntig-hysterische Dietrich-Fans tun. Kein Star hat solche Bewunderer verdient. Ganz im Gegensatz dazu ist MARLENE DIETRICH: HER OWN SONG ein menschlicher Film, und er betont Dietrichs Menschlichkeit, statt sie zur verkniffenen Rachegöttin zu stilisieren. So anrührende Aufnahmen wurden noch nie von ihr gezeigt.
Zuviel Versöhnlichkeit kann natürlich unaufrichtig wirken. Hat Maria Riva, die einst unbequeme Tochter, inzwischen ihre Seele verkauft? 1992 wurde sie für ihr 900-Seiten-Werk »Meine Mutter Marlene« auf infamste Weise angegriffen, unter anderem von Ute Lemper, und das Buch galt fortan als ein Stück Racheliteratur in der Tradition von Christina Crawfords »Mommie Dearest«. Es wäre verständlich, wenn Maria Riva jetzt klein beigeben und ihre Mutter in den Himmel loben würde, nur um Anfeindungen zu entgehen und vom aktuellen Dietrich-Boom finanziell zu profitieren. Doch die Tochter erweist sich als ihrer Mutter würdig. Sie ist genauso sperrig, genauso unsentimental, kurz angebunden. Sie verweist auf eine Tradition in der Familie: Josephine Dietrich, ihre Tochter Marlene und deren Tochter Maria standen für ein Matriarchat, das leider beendet zu sein scheint. Von Maria Riva gibt es keine starke Tochter.
Ein Fehler, den J.David Riva nicht korrigiert - aber das wäre auch von einem 100-minütigen Dokumentarfilm zuviel verlangt - ist die angebliche Haltung von Joseph Goebbels zu Marlene Dietrich. In seiner ersten Rede an die deutschen Künstler, 1933 im Hotel Kaiserhof, hatte er Greta Garbo als Musterbeispiel für eine rein filmische Darstellungskunst gelobt. Der größte Star des NS-Kinos, Zarah Leander, war - wenn man sie schon als Kopie betrachten muss - eine Garbo-Kopie. Es hat Bemühungen gegeben, Garbo nach Deutschland zu holen; der Terra-Produktionschef Alf Teichs wollte mit ihr ein Remake des Stummfilmklassikers GÖSTA BERLINGS SAGA drehen. Zahlreiche deutsche Diven wirkten garboesk, etwa Lil Dagover, Sybille Schmitz oder Kirsten Heiberg. Im Vergleich zu Garbo fehlte Marlene Dietrich der Reiz des Fremden, den sie für die Franzosen und die Amerikaner besaß. Und der einzige deutsche Weltstar war sie in den dreißiger Jahren keineswegs: Damals kannte man noch den ersten Oscar-Preisträger Emil Jannings, dessen Filme trotz ihrer NS-Propaganda in den USA gezeigt wurden. Kurzum: Rivas Film fehlt manchmal der historische Kontext. Es stimmt auch nicht, dass Dietrich-Filme prinzipiell in Nazi-Deutschland verboten waren. Die Hermann-Sudermann-Adaption SONG OF SONGS wurde nur verboten, weil sie das deutsche Militär karikiert habe. THE SCARLET EMPRESS, in den USA und Großbritannien ein Desaster, lief in Deutschland hervorragend, da die Konkurrenz, mit der Dietrich sich woanders messen musste, Elisabeth Bergner im zeitgleich entstandenen CATHERINE THE GREAT, als Jüdin in Deutschland nicht präsent war, somit hatte Marlene das Feld für sich. THE DEVIL IS A WOMAN, von der spanischen Regierung wegen der Karikierung des spanischen Militärs verboten, bekam in Deutschland gute Kritiken. Über den antikommunistischen Propagandafilm KNIGHT WITHOUT ARMOR hätte sich Goebbels gefreut: Als blonde Aristokration Alexandra tritt Marlene den ungewaschenen bolschewistischen Untermenschen gegenüber. Allerdings war der Produzent Alexander Korda Jude; der Regisseur Jacques Feyder erfreute sich allerdings großer Beliebtheit in Deutschland und hat dort zwei Filme inszeniert. Die Komödie DESIRE mit Dietrich und Gary Cooper erlebte noch während des Dritten Reiches einen deutschen Start, obwohl der Produzent Ernst Lubitsch hieß. Von den Dietrich-Filmen, die nach 1945 in Deutschland herausgekommen sind, ist nicht bekannt, das sie zu Protestaktionen geführt hätten.
Auf all das kann, wie gesagt, ein Film nicht im Detail eingehen. J.David Riva, der selbst übrigens unsichtbar bleibt, hat eine exzellente Arbeit abgeliefert. Es ist ihm gelungen, den Produzenten A.C. Lyles vor die Kamera zu holen, der seit 1928 bei der Paramount in Hollywood tätig war, und er hat die gesundheitlich stark angeschlagene Hildegard Knef zum Reden gebracht. Eine besondere Erwähnung verdient Volker Schlöndorff. Obwohl er nicht viel sagt, sagt er etwas Falsches. Billy Wilders schwarze Komödie A FOREIGN AFFAIR wurde nicht 1948/49 gedreht, sondern 1947/48. Einem greisen Kameramann könnte man solch eine fehlerhafte Aussage verzeihen. Aber da Schlöndorff in seiner Eigenschaft als Filmhistoriker vor die Kamera tritt, stellt sich die Frage: Hätte der Mann nicht zuerst Experten befragen können?  
Marlene Dietrich - Her Own Song
  10.2./20:00 CinemaxX 7
  11.2./12:30 CineStar 3  
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