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LEGENDEN VON GESTERN

Das 49. Internationale Filmfestival in San Sebastian im September 2001

von Wolf Martin Hamdorf


Das Internationale Filmfestival in San Sebastian wurde vor 49 Jahren in einer Zeit gegründet, als niemand das offizielle Spanien so recht liebte ausser einigen vergreisten Hispanisten und Luftwaffenveteranen der Adenauer-Republik und den Vereinigten Staaten des Kalten Krieges. In diesen Zeiten sollte das Festival ein wenig Glanz und Glamour ins verhärmte Land General Francos zu holen. Mit den Jahren mauserte sich das baskische Seebad zum vierten der grossen europäischen A-Filmfestivals nach Cannes, Venedig und Berlin. Seine besondere Bedeutung gewann es - so der diesjährige Präsident der internationalen Jury, Claude Chabrol, »als Forum spanischer und lateinamerikanischer Filmemacher, als Schaufenster neuer Tendenzen, wie dem spanische Autorenfilm, das »nuevo cine español« und auch das neue lateinamerikanische Kino der sechziger und siebziger Jahre.« In den letzten zehn Jahren hat sich das Festival besonders unter der Leitung von Manuel Perez Estremera und Diego Galan einen Ruf als Forum für unabhängige Produktionen und für Nachwuchsfilme gemacht - der Starrummel wurde dabei zunehmend zur Nebenveranstaltung. Das erste Jahr des neuen Direktors Mikel Olaciregui stand unter ungünstigen Vorzeichen - hatten im vergangenen Jahr Terroranschläge der baskischen Separatistenorganisation ETA das Festival überschattet - so warfen dieses Jahr die internationalen Ereignisse ihre Schatten. Mit dem »Premio Donostia« den Preisen der Stadt San Sebastian werden Veteranen des Films für ihr Lebenswerk ausgezeichnet - Klaus Kinski, Lauren Bacall, Bette Davis gehören zu den glamourösen Höhepunkte der Geschichte des Festivals. Durch die Terroranschläge vom 11. September wurde dem Festival geradezu der rote Teppich unter den Füssen weggezogen - die Donosti-Preisträger Julie Andrews und Warren Beatty sagten neben anderen prominenten Gästen aus den USA ihren Besuch im baskischen Seebad ab. Der dritte Preisträger, der spanische Schauspieler Francisco »Paco« Rabal, war nur wenige Wochen vor Beginn des Festivals auf dem Flug von Toronto nach Madrid gestorben.

Im offiziellen Wettbewerb ragte ein Titel besonders heraus und das war - eine wirkliche Neuheit im Certamen - ein Dokumentarfilm: EN CONSTRUCCION (Im Bau) eine zweieinhalbstündige Dokumentation über Abriss und Neuaufbau des traditionellen Altstadtviertels, des »Barrio Chino« in Barcelona. 103 Stunden Material hat der 41 jährige Regisseur José Luis Guerín über Monate hinweg gedreht, hat mit den Bewohnern des Viertels gelebt. So ist EN CONSTRUCCION (Im Bau) ein bewegendes Dokument ohne übliche Stützen und Krücken mittelmässiger Dokumentarfilme wie etwa »voice-over« oder Autorenkommentar. Durch teilnehmende Beobachtung, über die Arbeit mit Betroffenen, Bauarbeitern, Bewohnern, Stadtstreichern bringt EN CONSTRUCCION die Protagonisten dem Zuschauer näher als mancher Spielfilm. Guerín ist ein eigenwilliger Aussenseiter in der spanischen Filmbranche. Sein erster Film, LOS MOTIVOS DE BERTA, gewann 1983 den Preis des Internationalen Forums des Jungen Films in Berlin. In San Sebastian erhielt er jetzt den Spezialpreis der Jury. Ein bewegender Film, bei dem die Veränderung eines traditionellen Immigrantenviertels in ein Mittelschichts- und Neureichenrevier auch zu einer politischen Metapher für den Wandel der Zeit und die Verdrängungspolitik in modernen europäischen Grossstädten wird - die Verwandlung des »barrio chino« in Barcelona in ein Viertel gutsituierten katalanischen Bürgertums und aller möglichen Yuppies und die Vetreibung seiner ursprünglichen sozialen Schichten - jenen Prozess den weiland Bürgermeister Maragall in unglaublicher Naivität oder Stupidität als »Sozialhygiene« bezeichnete.

Auch bei den übrigen 18 Spielfilmen der offiziellen Sektion standen allgemeine menschliche, soziale und politische Themen im Vordergrund. Der sechste Dogmafilm TRULY HUMAN, in dem der dänische Regisseur Ake Sandgren auf ebenso komische wie anrührende Weise vom Unsichtbaren erzählt - eine Art moderner Pinocchio, der Fantasiefreund eines kleinen Mädchens, der seinen Platz in dieser Welt sucht - wurde nach den streng puristischen Vorgaben der Gruppe um Lars von Trier gefilmt. Unsichtbares greift auch der Horrorfilm VISIBLE SECRET der Hongkonger Regisseurin Ann Hui auf: ein jugendlich-bewegtes Splatter-Movie um urbane blutrünstige Gespenster, immer knapp an der Grenze des guten Geschmacks, aber frischer und bewegter als der chinesische Wettbewerbsbeitrag BUTTERFLY SMILE, eine dunkle lang ausgedehnte Geschichte um einen nächtlichen Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang in Peking. Das Grundschema der Kriminalgeschichte diente auch dem Australier Ray Lawrance und dem Argentinier Eduardo Mignogna als Vorlage für eine Beschreibung der menschlichen Natur - in LANTANA steckt hinter dem vermeintliche Kriminalfall ein Geflecht an zerrütteten menschlichen Beziehungen und zerstörtem Vertrauen, und in LA FUGA (Die Flucht) ist der Ausbruch von sechs Flüchlingen aus einem Gefängniss in Buenos Aires Anlass für ein opulentes Portrait der argentinischen Gesellschaft Mitte der 20er Jahre. Leider erzählt LANTANA auf sehr konventionell in fast flacher Fernsehästhetik eine mitreissende Geschichte, und in LA FUGA bringt eine Fülle schnell erzählter Rückblenden und zeitlicher Ebenen den Zuschauer ins Stolpern. In THE GREY ZONE inszeniert Tim Blake Nelson die Geschichte der jüdischen Sonderkommandos in Auschwitz und bleibt in seiner Schilderung von Vorbereitung und Ausbruch eines Aufstandes in der alltäglichen des Vernichtungslagers statisch distanziert, theatral verfremdet. Andere Wettbewerbsfilme suchten eine direkte Nähe zu den Betroffenen, die Schilderung der sozialen Realität als eine Art Gesellschaftskritik auf den zweiten Blick, jenseits moralisierender Sozialanklage. Sehr beeindruckend war hier ESCAPE TO PARADISE (Flucht ins Paradies) des Schweizer Regisseurs Nino Jacusso. Eine kurdische Familie flüchtet vor Polizeiübergriffen und Folter aus der Türkei ins vermeintliche Paradies, die Schweiz, und findet sich in der absurden Welt des Asylantenheims wieder. Mit digitaler Kamera gedreht, erzählt er sehr authentisch und mit viel Humor diese eigentlich tragische Geschichte von Folteropfern, die keine Papiere haben, die diese Folterungen »beweisen«. Nino Jacusso setzte erfolgreich auf das »real acting«, die Interaktion von Laien und Schauspielern, um eine authentische Situation zu erzeugen. Der Darsteller des Vaters, Düzgün Ayhan, selbst politischer Flüchtling und Folteropfer, wurde mit der »concha de Plata«, mit dem Preis für den besten männlichen Darsteller ausgezeichnet. Manchmal holt die Realität die Fiktion mit erschreckender Geschwindigkeit ein: Noch bevor die Preise bekanntgegeben waren, machte sich Düzgan Ayhan auf die Heimreise nach Zürich. Am Flughafen in Bilbao wurde er verhaftet, verhört festgehalten - der kurdische Asylant mit dem Bart, ein einfaches Feindbild für die Grenzpolizei. Düzgan Ayhan konnte gerade noch sein Flugzeug erreichen und war auch auf Bitten des Festivaldirektors nicht mehr zu bewegen, zur Abschlusszeremonie nach Spanien zurückzukehren.

Eine ganz andere Authentizität gelingt dem französischen Regisseur Jean-Pierre Ameris in seinem vierten Spielfilm C´EST LA VIE. Der Titel wirkt zunächst paradox, denn es geht um das Sterben. Dimitri zieht sich mit einem unheilbaren Tumor ins Sterbehospiz zurück und erfährt ausgerechnet dort Lebensfreude und Menschlichkeit. Der Film, der besonders durch das wunderbare Zusammenspiel von Jaques Dutronc und Sandrine Bonnaire und wirklichen Bewohnern der Sterbeklinik besticht, wurde mit der »concha de plata« für die beste Regie ausgezeichnet.

Insgesamt war es ein Wettbewerb ohne eindeutige Favoriten. Als Jurypräsident Claude Chabrol am 29. September auf der Pressekonferenz im sorgfältig einstudierten Spanisch die Preisträger verlas, folgte ein höflicher Applaus auf den nächsten. Bis auf den Hauptpreis: bei »concha de oro« für TAXI PARA TRES brach ein Sturm der Entrüstung in den Kellerräumen des »Kursaals« aus: wütendes Pfeifen, Zischen und Füßetrampeln bei den versammelten - mehrheitlich spanischen - Medienvertretern. Eine seltsame Überreaktion, denn TAXI PARA TRES ist eine witzig und menschliche inszenierte Geschichte, eine skurrile Tragikomödie aus dem modernen Chile nach dem Ende der Pinochet-Diktatur. Zwei kleine Kriminelle aus den Elendvierteln Santiagos entführen ein Taxi mitsamt Fahrer. Nach einigem Widerstand erkennt der seinen eigenen Vorteil in dieser Allianz und langsam entwickelt sich eine Art Freundschaft innerhalb dieses eigenartigen Trios - erst am Ende wird der Kleinbürger zum Verräter und zum Star der Massenmedien. »Ich wollte keine lamoyant-politische Anklage« sagt Regisseur Olando Lübbert, »wir müssen Geschichten erzählen, die diese verkrampft-verhaltene Grundstimmung in unseren Ländern nach dem Ende der Militärdiktaturen aufgreifen - in Europa hat man noch immer eine sehr reduzierte Vostellung vom lateinamerikanischen Film als eine reine Bebilderung politischer Militanz...«.

Orlando Lübbert war nach dem Putsch General Pinochets ins Westberliner Exil gegangen und hatte als Grenzgänger für die DEFA 1979 EL PASO und 1985 DIE KOLONIE gedreht. TAXI PARA TRES ist sein erster Spielfilm nach seiner Rückkehr nach Chile. »Ich habe diese Rückkehr nie bedauert, denn ich glaube, dass ich in diesem neoliberalen Chile mit einem traumatischen Gedächnisverlust doch noch etwas zu erzählen habe...,« sagt Lübbert. Ohne direkt politisch zu werden ist Lübbert eine bitterböse politische Satire gelungen, die ein kollektives Unterbewusstsein des neuen neoliberalen Chile wiederspiegelt . Bei den Pfiffen der Kritiker ging es offensichtlich um ganz andere Dinge als um die Qualität des Films. Wieder einmal zeigt sich eine verhängnissvolle Tendenz der spanische Filmkritik der letzten Jahre, »Pro domum« zu schreiben: man schreibt für die Filme, die vom eigenen Medienhaus coproduziert wurden und für die lateinamerikanische Filme bei den spanischen Produzenten beteiligt sind. Orlando Lübbert erfüllt keine der beiden Kriterien. Die »Hasstiraden« in der spanische Presse befremden aber um so mehr, betrachtet man das traurige Dinosaurierrennen spanischer Spielfilme im ofiziellen Wettbewerb. San Sebastian, einst das Forum des jungen spanischen Films, wo Juanma bajo Ulloa und Fernando Leon de Aranoa in Wettbewerb erste Triumphe feierten, wurde dieses Jahr zum wenig vergnüglichen Altenteil des spanischen Films mit drei spanischen Veteranen in der offiziellen Sektion: VISIONARIOS von Manuel Gutiérrez Aragón erzählt die authentische Geschichte einer Gruppe junger Leute, die im Dorf Izkio (Baskenland) in den 30er Jahren eine Marienerscheinung haben: die Mutter Gottes spricht zu ihnen von einem zukünftigen grausamen Krieg und gegen die Gottlosigkeit der Republik. Das nutzen politische Kreise der extremen spanischen Rechten aus, und als der Bürgerkrieg ausbricht und mit dem Sieg der spanischen Faschisten endet, lassen die ehemaligen Gönner die visionarios für immer im Irrenhaus von Mondragón verschwinden.

VISIONARIOS ist ein gefährlicher Film, der gut in den aktuellen Zeitgeist des neoliberalen Folklorismus der Aznar-Ära passt. Sicherlich fehlt im gegenwärtigen Spanien ein guter Film über Religion und Fundamentalismus, und besonders über jenen offiziellen rechtsgerichteten Katholizismus spanischer Prägung, der zum Aushängeschild der Franco-Diktatur wurde. VISIONARIOS hinterlässt einen eigenartigen Beigeschmack, versucht der Regisseur doch immer wieder in Interviews und Presseerklärungen seinen Film als einen Beitrag gegen den religiösen Fanatismus zu verkaufen. Auf der anderen Seite verherrlichen Musik und Kamera die religiöse Trance, dem gegenüber das Spanien der Republik trocken und bösartig wirken - eine ganz offensichtliche Kopf-Bauch-Schere des Herrn Gutiérrez Aragón, einst einer der interessantesten spanischen Autorenfilmer - heute eher ein typischer Vertreter einer von ideologischen Zipperlein geplagten Generation ehemaliger Linksintellektueller. Von der Leidenschaft für die Jungfrau Maria führte der direkte Weg in die todbringende Leidenschaft am spanischen Königshof . JUANA LA LOCA von Vincente Aranda, dem spanischen Regisseur, der am stärksten den mal mehr oder weniger romantisierten Triebstau zum Thema seiner Filme machte. JUANA LA LOCA schildert jene »amour fou«, in der die Mutter Karls V. in der Vernunftsehe mit Philip dem Schönen durch eine verzehrende unerwiderte Leidenschaft in den Wahnsinn getrieben wird - ein populäres Thema in der spanischen Filmgeschichte.

Bei Aranda bleibt die Handlung eine ewige Wiederkehr des Gleichen: die Besessenheit einer Frau für ihren Ehemann. Wo die Handlung Spannung ermöglicht hätte, raunt eine sonore Erzählstimme, die an den Kommentator der franquistischen Wochenschau erinnert, historisches. Die einzige wirkliche Entdeckung dieses leidenschaftlichen Kostümdramas ist die 22jährige Pilar López de Ayala, die für ihre Darstellung der »Juana la Loca« mit der »concha de plata« für die beste weibliche Darstellung ausgezeichnet wurde.

Nachdem Gutierrez Aragón und Aranda zwei grosse Mythen der spanischen Rechten auf die Leinwand brachten, griff Altmeister Carlos Saura im Abschlussfilm des Festivals ausser Konkurrenz die große Referenz des progressiven Spaniens auf: die Generation von 1927. LUIS BUÑUEL Y LA MESA DEL REY SALOMON (Luis Buñuel und die tafel König Salamons) ist sehr unkonventionell und geradezu brechtianisch aufgebaut. Hier lässt der immer wieder jugendlich improvisierende Altmeister des spanischen Films zwischen fantastischen Elementen und surrealistischen Digitaleffekten und einer besonderen Verfremdung seinen Lehrer und Freund Luis Buñuel eine fantastische Filmgeschichte entwickeln: Lorca, Dalí und Buñuel in den endlosen Katakomben der Stadt Toledo auf der Suche nach dem geheimnissvollen Tisch des König Salomon.

San Sebastian spiegelt auch den Generationswechsel im spanischen Film, im Lateinamerikanischen Film wieder. Bei jüngeren Filmemachern zeigt sich gerade, dass es keine gemeinsame stilistische und inhaltliche Linie gibt. Eine Entwicklung hat sich in den letzten Jahren noch verstärkt - die Filmproduktion in den »comunidades autonomas«, den spanischen Bundesländern, wie Galicien, Andalusien oder Valencia hat zugenommen. So waren in der offenen Reihe (»Zabaltegui«) zwei sehr unterschiedliche Werke von jungen Filmemachern zu sehen: SALVAJES (Wild) von Carlos Molinero handelt von Neonazis und Immigranten und erzählt seine Geschichte mit einer extrem rohen Handkamera; ein Gegenbeispiel ist der zweite Film der jungen Regisseurin Luna aus Valencia: Ein sich auf dem Mars verlierendes sanisches Raumkommando wird mit Konventionalität in Szene gesetzt, die stellenweise unfreiwillige Komik hervorruft.

Natürlich kann man auch im lateinamerikanischen Film längst nicht mehr von einer gemeinsamen Linie sprechen; aber es hat sich in den letzten Jahren auch hier so etwas herausgebildet wie eine Sozialkritik auf den zweiten Blick: Aufarbeitung der eigenen Geschichte in kinotauglichen Filmen, aber auch der Bezug zu einer unterschwelligen sozialen Aggression und Spannung - Produkt der politischen Repression, der Militärdiktaturen. In diesem Zusammenhang ist natürlich der Preisträger TAXI PARA TRES von Orlando Lübbert zu sehen. Ebenso auch ein wenig gelungener Film aus Argentinien, VIDAS PRIVADAS, der erste Film des Liedermachers Fito Paes mit Cecilia Roth in der Hauptrolle. Es ist ein exzentrisches Melodrama über den Umgang mit den mit den Wunden und Narben der Militärdiktatur, über Zwangsadoptionen und den Umgang mit der Vergangenheit. In VIDAS PRIVADAS erzählt Fito Páez klassisch ödipal vom Inzest zwischen Mutter und Sohn - ohne dass die beiden um ihre Verwandschaftsverhältnisse wissen - denn das Kind wurde in den Folterkeller der Mutter entrissen. Eine sehr schwierige Rolle für die grossartige Schauspielerin Cecilia Roth, die leider weit unter ihren sonstigen Fähigkeiten spielt und fast bis zum Ende starr und unbeweglich bleibt. Ein Film, der bei aller guten Absicht an seinen Unzulänglichkeiten scheitert: eine schlechte Schauspielführung plus ein pathetischer Grundton, den der Film teilweise unerträglich macht.

Ein Jahr vor dem 50. Jubiläum zeigt sich San Sebastian stiller, mit weniger Glamour, aber mit einem deutlichen Schwerpunkt auf sozialer Realität. San Sebastian ist ein faszinierendes Festival durch den Mut zum Improvisierten, Halbfertigen, auf der Suche nach neuen Geschichten, nach einem neuen Ausdruck. Diesen würde man sich allerdings verstärkt bei den spanischen Filmen im Wettbewerb wünschen.
 

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